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Trotz durchaus heterogener Forschungsergebnisse (vgl. Hielscher (2003), S.693) ist zu erwarten, dass stimmungskongruente Information beispielsweise unter positiver Stimmung eine flexible Informationsverarbeitung begünstigt, während sie unter depressiver Stimmung eine häufig detailgetreuere Verarbeitung zur Folge hat; dies wirft die Frage auf, inwieweit sich das semantische Netzwerk durch eine Beteiligung multiple interagierender Emotionen verändert – und zwar sowohl während der Bildung von Assoziationen innerhalb der ersten Verstehensphase als auch während der Intergration in ein kohärentes mentales Modell. Gerade diese Interaktion zwischen Emotion und Kognition ermöglicht einen systematischen Zugang auf die kognitive Flexibilität, und damit auf die Kognition an sich.
Methodisch verwende ich Methoden des Text Mining (TM), Eye Tracking sowie Priming. Zu den TM-Verfahren zählen Varianten der Latent Semantic Analysis, Gewichtungsverfahren sowie der Predication-Algorithmus (s. Kintsch (2001)).