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HTML liegt derzeit in der Version 5 vor (jedoch erst seit Beginn des Jahres 08), 4.01 ist jedoch selbstverständlich nach wie vor relevant; deutlich mehr Zuspruch seitens der Entwickler findet jedoch XHTML (zumeist in der Version 1.0). Die Gründe hierfür mögen nicht ganz ersichtlich sein, wenn man bedenkt, dass HTML für die meisten Zwecke ausreicht. Im Unterschied zu diesem Coolness-Faktor, der durch die Verwendung einer neueren Technologie entsteht, ist die Frage nach der Variante Strict oder Transitional in der DTD bedeutender. Letztere ermöglicht einen etwas großzügigeren Umgang mit (X)HTML-Elementen, so dass insbesondere ältere Browser weniger murksen.
XHTML ist eine Modifikation von HTML in dem Sinne, dass - anders als bei der klassischen HyperText Markup Language - sämtliche Tags sowohl geöffnet als auch geschlossen werden müssen. Dies entspricht der XML-üblichen Notation. Beispielsweise lautet der HTML-Tag, der einen Zeilenumbruch bewirkt, in der XHTML nicht ‹br›, sondern ‹br /›.
Während Websites früher nur aus HTML bestanden, bedient man sich heute u.a. der Cascading Style Sheets (CSS). Diese Formatierungssprache dient dazu, das (X)HTML zu layouten. Das bedeutet, dass seit der Entwicklung von CSS Inhalt und Struktur getrennt werden, damit (X)HTML-Dokumente ihrer eigentlichen Bestimmung endlich gerecht werden können. Diese liegt darin, sinnvolle Dokumente darzustellen. Um sein Dokument, seinen (X)HTML-Text, mit möglichst viel Sinn auszustatten, kann man ihn (dank CSS) ausschließlich mit den Tags versehen, die seine Interpretation erleichtern (auf Tags, die dem Layouten dienen, kann man nun getrost verzichten). Auf diese Weise erhält das Dokument eine logische Struktur.
Das größte Problem, das sich Entwicklern stellt, ist die große Browser-Vielfalt (zu der auch und insbesondere der Internet Explorer gehört; beliebter und vorbehaltlos zu empfehlen ist stattdessen der Firefox). Denn Webseiten werden gerendert, d.h., dass aus dem Quellcode unter Anwendung geeigneter Verfahren ein Ergebnis generiert wird, das im Browser sichtbar ist. Die dafür notwendige Interpretation oder Berechnung geschieht nicht durch jeden Browser gleich; manchmal liefert der Browser Fehler - manchmal natürlich auch der Entwickler, weil er kein valides (X)HTML (oder murksiges CSS) geschrieben hat. Deshalb sollte man seinen (X)HTML-Code immer validieren (z.b. unter Verwendung des Add-Ons Web Developer für den Firefox).