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Doktorand

Im Rahmen einer Magisterarbeit habe ich die sog. Latent Semantic Analysis mit dem Textverstehen echter Sprachbenutzer verglichen. Das theoretische Fundament bildet das CI-Modell von Kintsch (1998). Vor diesem Hintergrund diskutiere ich nicht nur die Vorzüge, die sich daraus ergeben, Textverstehen u.a. als einen Prozess assoziativen Schließens zu betrachten, sondern auch die Defizite eines solchen Ansatzes.

Download: Textverstehen als Prozess asoziativen Schließens. Ein integrativer Ansatz unter besonderer Berücksichtigung der Latent Semantic Analysis (LSA) (Note: 1,0)

Promotion:

Die Promotion an der Universität Bielefeld hat den Einfluss von Emotionen auf kognitive Phänomene zum Gegenstand, den ich vor dem Hintergrund der Construction-and-Intergration-Theorie von Kintsch (1998) diskutiere. Hypothese ist, dass Emotionen als eine Art ''Zoom-Faktor'' wirken, der zum einen die selektive Aktivierung von Wissensbeständen beeinflusst, zum anderen die Flexibilität, sich ständig verändernder, situativer Bedingungen anpassen zu können. Mit anderen Worten wird in Emotionen ein entscheidender Motor gesehen, den Fokus der Aufmerksamkeit zu justieren. Hierdurch können relevante Konzepte aktiviert werden, die den Abruf semantisch ähnlicher Konzepte erleichtern; dies bewirkt eine Modifikation der aktivierten Wissensstruktur. >> Mehr zur Promotion

Forschungsinteressen:

  • Dynamik mentaler Repräsentationen (Lernen, Verlust kognitiver Fähigkeiten, situative Anpassung)
  • Emotion und Kognition (Emotionale Beeinflussung kognitiver Prozesse)
  • Psycholinguistische Fundierung des Text Mining
  • Hermeneutische Aspekte im textuellen Diskurs
  • Didaktik: Lehrnen zwischen alten und Neuen Medien

Vorträge/Präsentationen:

Auf der Science Fair (am 23. November 2006) habe ich in der Universität Bielefeld meine Ergebnisse einer Studie zur Latent Semantic Analysis (LSA) vorgestellt. Download des Posters zur Latent Semantic Analysis

Mitgliedschaften:

  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kognitive Linguistik (DGKL)